WGA-Mitarbeiter genehmigen Streik und werfen Gewerkschaftsführung Verhandlungen in böser Absicht vor
Die Mitarbeiter der Writers Guild of America West (WGA) haben einen Streik genehmigt und der Gewerkschaftsführung Verhandlungen in böser Absicht vorgeworfen, Wochen bevor die Gewerkschaft planmäßig mit großen Studios verhandeln soll, wie Variety berichtet. Die Gewerkschaftsmitarbeiter, die sich im vergangenen Frühjahr organisiert haben, fordern in ihrem ersten Vertrag verbesserte Löhne und Arbeitsplatzsicherheit. Die Verhandlungen mit dem WGA West Management sind im Gange, aber Einzelheiten zu den konkreten Knackpunkten waren nicht sofort verfügbar.
In anderen Nachrichten eskalierten die Spannungen zwischen den USA und dem Iran, nachdem Präsident Donald Trump militärische Optionen ins Spiel gebracht hatte, die nach Interventionen bei Protesten im Iran am 28. Januar 2026 in Erwägung gezogen würden, berichtete Vox. Trumps Äußerungen wurden in iranischen Zeitungen prominent hervorgehoben und trugen zu Debatten über eine mögliche US-Intervention inmitten anhaltender Unruhen bei. Laut Vox merkte Cameron Peters, ein Redaktionsmitarbeiter, an, dass Trumps Äußerungen die Spannungen zwischen Washington und Teheran verschärft hätten.
In Minneapolis unterdessen schwor Präsident Trumps Einwanderungsberater Tom Homan, die Einwanderungsoperationen trotz öffentlicher Empörung über tödliche Schießereien durch Bundesbeamte, Beweise für willkürliche Kontrollen von US-Bürgern und Vorwürfe verfassungswidriger Durchsuchungen und Beschlagnahmungen fortzusetzen, berichtete Time. Homan, ein ehemaliger amtierender Leiter der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE), wurde zu Notfallsitzungen mit lokalen Beamten nach Minnesota geschickt. "Wir werden unsere Mission überhaupt nicht aufgeben, wir werden sie nur intelligenter angehen", sagte Homan Reportern am Donnerstag laut Time.
In anderen Entwicklungen gab Pfizer-CEO Albert Bourla zu, sich dessen bedient zu haben, was er als "emotionale Erpressung" bezeichnete, um sein Team zu motivieren, ehrgeizige Fristen während der COVID-19-Pandemie einzuhalten, berichtete Fortune. In einem Gespräch mit Fortune-Chefredakteurin Alyson Shontell im Podcast "Titans and Disruptors of Industry" erklärte Bourla, dass sein Team mit der Aufgabe betraut war, einen Impfstoff von Grund auf neu zu entwickeln und die Produktion erheblich zu steigern. Vor COVID produzierte Pfizer nur 200 Millionen Impfstoffdosen pro Jahr, eine Zahl, die schnell auf 3 Milliarden steigen musste.
Präsident Trump sieht sich wegen seines Führungsstils Kritik ausgesetzt, wobei Time einen Kontrast zwischen seinen Methoden und denen von Präsident Theodore Roosevelt zieht. Roosevelt nutzte die Präsidentschaft als "bully pulpit" (Rednerbühne), um Gesetzgeber zu überzeugen, während Trump "durch Zwang, Drohungen und Vergeltung seine Interessen durchsetzt", so Time. Der Artikel legt nahe, dass Trumps Taktiken zunehmend nach hinten losgehen.
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